Die 10 „Goldenen Regeln“ des Nordic Walking

1. Trainieren Sie ganzheitlich

Gestalten Sie Ihren Bewegungsplan vielfältig. Gerade Anfänger bewegen sich oft einseitig. Abwechslung macht nicht nur mehr Spaß, sie verhindert auch Bewegungsmonotonie. Um dies zu verhindern, machen Sie Nordic Walking Gesundheit ein- bis zweimal pro Woche Nordic Walking und ein- bis zweimal eine andere Sportart. Auch eine Kombination des Nordic Walking Programms mit Kräftigungs-, Dehn- und Koordinationsübungen ist möglich.

2. Spaß muss sein

Nordic Walking ist nicht nur eine Sportart, es soll in erster Linie Spaß machen, für Entspannung sorgen und Ihnen ein Naturerlebnis der besonderen Art bieten.

Dies hängt zum großen Teil davon ab, wie Sie das Nordic Walking erlernen oder welchen Zugang Sie dazu finden. Daher ist es empfehlenswert, zu Beginn einen Kurs bei einem von der INWA-zertifizierten Instruktor zu absolvieren. Dieser vermittelt Ihnen die richtige Technik und die optimale Trainingsgestaltung. Einseitiges und verbissenes „Kilometerfressen“ bringt Ihnen vielleicht eine gute Kondition, verschafft Ihnen aber nicht den erhofften körperlichen und psychischen Ausgleich.

3. Nordic Walking ist für alle Zielgruppen geeignet

Nordic Walking ist eine Sportart, die durch den Einsatz der Stöcke, die Gelenke und Muskeln optimal entlastet und somit auch einen idealen Einstieg in ein sanftes Ausdauerprogramm bietet. Es eignet sich besonders für Menschen, die einige Kilo zu viel mit sich rumschleppen und/oder lange Zeit nicht mehr trainiert haben, durch Gelenkschädigungen auf sanfte Sportarten zurückgreifen müssen, die Natur intensiv erleben wollen, altersbedingte Veränderungen reaktivieren möchten, sich und ihrem Körper etwas Gutes tun möchten oder einfach mehr Freiräume für sich suchen.

4. Nordic Walking ist Dreifach-Fitness (Ausdauer, Kraft, Koordination)

Nordic Walking zählt zu den Ausdauersportarten und ist somit eine ideale Gesundheitssportart. Sportmedizinische Untersuchungen haben ergeben, dass Laufen, Nordic Walking, Rad fahren, Mountainbiking, Schwimmen, Inline-Skaten, Aquafitness oder Skilanglauf die beste gesundheitsfördernde Wirkung haben.

Beim Ausdauersport überwiegt der Spaß, er ist beinahe bei jedem Wetter durchführbar und kann alleine oder mit dem Partner betrieben werden. Nordic Walking kann auch ohne hohe Nordic Walking Gesundheit Intensität betrieben werden und ruft trotzdem die positiven physiologischen Auswirkungen hervor. Die leichte Erlernbarkeit, die Trainingsdurchführung in jedem Lebensalter, die Schonung des Bewegungsapparates und die wenig umfangreiche Ausrüstung machen Nordic Walking immer mehr zum Volkssport. Auch eine Intensitätssteuerung über die Pulsfrequenz ist möglich.

Durch den Stockeinsatz wird nahezu die gesamte Muskulatur, vor allem aber Rücken-, Schulter-sowie Nacken- und Brustmuskulatur, beansprucht. Auch die Koordinationsfähigkeit wird durch den gleichzeitigen Einsatz von Armen, Beinen und Stöcken perfekt geschult.

5. Nur wer sich Ziele setzt, kennt den Weg

Machen Sie sich vor Beginn Ihres Trainings bewusst, warum und wofür Sie trainieren und setzen Sie sich klare aber auch erreichbare Ziele. Nur so können Sie Ihren Erfolg überprüfen. Haben Sie größere Ziele, stärken Teilziele die Motivation und man bleibt konsequenter.

6. Zuerst zum Arzt

Auch, wenn Sie nicht gleich den Marathon laufen möchten, ist ein Gesundheits-Check wichtig, bei allen über 35 sogar ein unbedingtes Muss. Vor allem unentdeckte Krankheiten stellen ein Gesundheitsrisiko dar.

7. Eile mit Weile

Nordic Walking Gesundheit Tasten Sie sich an das Nordic Walking Training langsam heran. Wenn Sie überlegen, es richtig zu erlernen, wenden Sie sich am besten an einen erfahrenen Trainer. Denn ohne Vorkenntnisse besteht die Gefahr, sich die falsche Technik anzueignen, Muskeln und Gelenke werden eventuell falsch oder unnötig belastet. Schlimmstenfalls führt dies dazu, dass Sie die Lust an der neuen Sportart schnell wieder verlieren.

8. Zu große Belastungssteigerung vermeiden

Wenn Sie Ihre körperliche Leistungsfähigkeit verbessern möchten, steigern Sie zunächst immer nur den Umfang Ihrer sportlichen Betätigung, erst später die Intensität. Es ist besser, zuerst länger und öfter zu walken, als immer schneller. Der Körper bereitet sich so auf größere Belastungen vor und Sie erzielen einen größeren Trainingserfolg.

9. Trainingseinheiten über die Woche verteilen

Für den Anfänger ist es ideal das Trainingspensum gut über die Woche auf drei oder vier Einheiten zu verteilen. Zwei oder drei Tage intensives Training überfordern beim Einstieg ins Nordic Walking Gesundheit Training den Körper. Der Organismus braucht eine Erholungsphase von ein bis zwei Tagen beim Einstieg in die sportliche Betätigung. Ohne Sportstress ist die Voraussetzung für eine gewünschte Leistungssteigerung günstiger.

10. Fair Play – Gruppentraining ist kein Wettkampf

Nordic Walking in der Gruppe zu trainieren ist natürlich schöner. Allerdings besteht die Gefahr sich zu immer größeren Leistungen anzuspornen. In der Gruppe ist es sehr wichtig, sein persönliches, individuelles Leistungsvermögen zu berücksichtigen. Gerade beim Nordic Walking erreicht man eine höhere Intensität weniger über das Tempo, als viel mehr über die Dynamik des Stockeinsatzes.