Nordic Walking für Rheumatiker
Rheumatiker sollten sich vor Beginn des Nordic-Walking-Trainings eingehend von einem Arzt beraten und untersuchen lassen. Dabei sollte der momentane körperliche Zustand erfasst werden. Rheumatiker sollten beim Walking vor allem ebene Wege begehen und Bergab-Strecken meiden.
Auch sollten Sie sich wärmer anziehen, damit sich die Gefahr von Verletzungen durch eine niedrigere Körpertemperatur verringert. Bedenken Sie, daß kalte Muskulatur überaus anfällig für Verletzungen ist. Deshalb sollten Sie einer ausreichend warmen Kleidung besondere Beachtung schenken. Es gibt inzwischen eine große Zahl hochqualitativer Funktionskleidung, die sich auch und gerade für Nordic Walking eignet. Diese ist zum einen leicht und flexiblel, aber gleichzeitig wärmend und schweißabsorbierend.
Bei akut-entzündlichen Prozessen, in deren Verlauf das Gelenk heiß wird und sich rötet oder aber bei erheblichen Schmerzen, sollte der Rheumatiker auf das Nordic Walking verzichten. Dies ist leider dann ein Opfer, daß Sie mit Rheuma bringen müssen.
Auch alle die Endoprothesen tragen, können sich die positiven Eigenschaften des Nordic Walking zunutze machen. Egal ob die Prothese an Hüfte oder Knie getragen werden muss – Sie haben auch die Möglichkeit sich einen effektiven, Ihren Gesundungsverlauf unterstützenden Trainingsplan zu erstellen. Auch die Einnahme von Rheumamedikamenten beeinflusst das Nordic Walking Training nicht.
Wichtig für Rheumatiker, wie für alle anderen auch, ist es, sich durch zu hohe Trainingsintensität nicht unnötig zu belasten. Gerade bei Erkrnakungen wie Nordic Walking ist große Vorsicht geboten und Sie sollten sich schonen. Es gilt: Lieber nicht so lange, dafür aber häufiger walken!
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